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	<title>Coaching Berlin Blog &#187; Nein sagen</title>
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	<description>Coaching in Berlin: Glück und Erfolg sind machbar!</description>
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	<itunes:summary>Rund ums Thema Lifestyle und Business Coaching in Berlin. Lebensglück, Lebensqualität, Mediation und Fit for Business</itunes:summary>
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		<title>Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Madsen (Chefredakteurin Coaching Berlin Blog)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Du weißt nicht mehr, wie Blumen duften, kennst nur die Arbeit und das Schuften&#8230; so gehen sie hin, die schönsten Jahre, am Ende liegst du auf der Bahre und hinter dir da grinst der Tod: Kaputtgearackert &#8211; Vollidiot!“
Joachim Ringelnatz
Stellen Sie sich vor, eine Kerze brennt nicht nur am Docht, sondern von beiden Seiten. Wie schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Du weißt nicht mehr, wie Blumen duften, kennst nur die Arbeit und das Schuften&#8230; so gehen sie hin, die schönsten Jahre, am Ende liegst du auf der Bahre und hinter dir da grinst der Tod: Kaputtgearackert &#8211; Vollidiot!“</em></p>
<p style="text-align: right;">Joachim Ringelnatz</p>
<p>Stellen Sie sich vor, eine Kerze brennt nicht nur am Docht, sondern von beiden Seiten. Wie schnell brennt da die Kerze ab? Dieses Bild beschreibt sehr passend das Phänomen <em>Burnout Syndrom</em>.  Es ist ein schillernder Begriff, der selbst in der Wissenschaft unterschiedlich definiert wird. In der Literatur werden über achtzig verschiedene Symptome beschrieben, darunter Erschöpfung, Depression, Depersonalisation und Zynismus, sowie mannigfaltige psychosomatische Beschwerden. Fakt ist jedoch, es kann jeden Treffen,  nicht mehr nur die Manager mit ihrer 60-Stunden-Woche oder Menschen in helfenden Berufen wie Krankenschwestern oder Lehrer. Auch Hausfrauen, Studenten und Arbeitslose können betroffen sein. Burnout, ein Ausbrennen, dass zur Frustration und einer ausgeprägten Erschöpfung führt, entsteht häufig bei Menschen, die auf der einen Seite hoch motiviert und engagiert sind und auf der anderen Seite unter einer starken Arbeitsbelastung leiden.</p>
<p><strong>Folgende Symptome können auf einen Burnout schließen lassen:</strong></p>
<p>emotionale Erschöpfung, starke Stressgefühle, hohe Frustration bezogen auf die Arbeit/Kollegen/Klienten, Resignation und Hoffnungslosigkeit, Gefühle des Versagens, Ängste, kein Interesse mehr für die Menschen, für die man arbeitet, Zynismus, Depersonalisation, sprich Menschen nur noch als Objekte wahrnehmen (der Blinddarm auf Zimmer 103). Hinzu kommen häufig körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Rücken- und Kopfschmerzen.</p>
<p>Wenn Sie zusätzlich noch Schwierigkeiten haben, abzuschalten und selbt Auszeiten wie Urlaub keinen gewünschten Erholungseffekt bringen, ist es höchste Zeit, dem entgegen zu steuern.</p>
<p><strong>7 Tipps, um einen Burnout entgegen zu wirken<br />
</strong></p>
<p>Die folgenden Tipps mögen simpel oder banal klingen, das macht sie aber nicht weniger effektiv. Oft sind es die kleinen Veränderungen, die auf lange Sicht eine größere Wirkung zeigen. Wenn Sie immer mehr des selben tun, werden Sie auch immer mehr des selben bekommen. Fangen Sie an, kleine Dinge zu verändern und anders zu machen als gewohnt:</p>
<p><strong>1. Entschleunigung</strong></p>
<p>Multitasking ist in aller Munde, Emails lesen, gleichzeitig telefonieren und auch noch einen Kaffee trinken, schafft das wirklich Zeitersparnis? Oder immer wieder beim Autofahren Lücken suchen und überholen? Hochgerechnet quetschen Sie vielleicht ein paar Minuten mehr Lebenszeit raus, aber ist es das wert? Im Achtsamkeitstraining geht es darum, bewusst im <strong>Hier und Jetzt</strong> zu sein und eine Tätigkeit nach der anderen auszuführen. Haben Sie schon einmal einer chinesischen Teezeremonie beigewohnt? Dort wird mit Hingabe und absolutem Fokus Tee zubereitet und nichts anderes. Probieren Sie doch mal aus, sich jeweils <strong>nur einer Tätigkeit mit 100prozentiger Aufmerksamkeit </strong>zu widmen, so als ob es nichts anderes auf dieser Welt zu tun gibt. Jetzt für diesen Moment, mit allen Sinnen, mache ich mir einen Kaffee und nichts anderes zählt. Ich nehme den Duft wahr, der sich entfaltet und dann setze ich mich hin, trinke einen Schluck und nehme den besonderen Geschmack auf meiner Zunge wahr&#8230;</p>
<p><a href="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/snail-2.jpg"><img class="size-full wp-image-832 alignnone" title="snail-2" src="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/snail-2.jpg" alt="snail-2" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>2. Delegation</strong></p>
<p>Auch wenn Sie meinen, Sie könnten die anstehenden Aufgaben am besten und schnellsten abwickeln, delegieren Sie sich selbst zuliebe Zeitfresseraktivitäten oder unliebsame Aufgaben. Wo können Sie sich Ihren Alltag durch Unterstützung erleichtern? Ein Klient erzählte mir, er müsse neben seinem Vollzeitjob noch den Haushalt schmeißen, für die Kinder kochen und ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben. Eine Haushaltshilfe kann eine wahre Entlastung darstellen und auch die Kinder können sicher im Haushalt etwas mithelfen. Fragen Sie Ihre Mitmenschen, ob sie Sie entlasten können und kleinere Aufgaben für Sie erledigen können.</p>
<p><strong>3. Downshifting: Ballast abwerfen</strong></p>
<p>Verabschieden Sie sich von vielleicht nettem aber zeit- und energieraubendem Ballast. Ist es wirklich notwendig, sich auf sozialen Netzwerken wie facebook und studivz zu tummeln und alle Statusmeldungen zu verfolgen? Muss ich alle Information, die mir angeboten wird wirklich lesen oder kann ich nicht getrost drei von meinen fünf Newslettern kündigen?</p>
<p>Sich von ungeliebten Ballast zu trennen kann auch bedeuten, sich von Freunden oder Bekannten zu trennen, die einem nicht gut tun, die einem mit ihrer Nörgelei oder ihrer ständigen Kritik den letzten Nerv rauben. Ballast sind auch Ämter und Verpflichtungen, die Sie irgendwann einmal angenommen haben wie z.B. Protokollführer bei Vereinssitzungen sein. Trennen Sie sich von solchen Aufgaben, wenn es Ihnen nicht mehr gut geht damit.</p>
<p><a href="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/lotus.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-844" title="lotus" src="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/lotus.jpg" alt="lotus" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>4. Entspannen und genießen Sie!</strong></p>
<p>Eine gesunde Lebensführung zahlt sich aus und Ihr Körper wird es Ihnen danken. Achten Sie auf ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, Bewegung, Ausgleich durch Hobbys und Freundschaften. Nutzen Sie Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder autogenes Training. Wenn überhaupt, dann konsumieren Sie wenige Genussgifte wie Nikotin und Alkohol. Viele Burnout-Betroffene vernachlässigen ihren Körper sträflich und ignorieren körperliche Symptome so lange, bis der Körper resigniert. Mein geschätzter Kollege Gunther Schmidt erzählte mal folgende Metapher dazu: Sie fahren in Ihrem Auto und plötzlich blinkt ein rotes Lämpchen, um Sie zu warnen. Ignorieren Sie das nervige Blinken, indem Sie einen Kaugummi auf das Lämpchen kleben, nach dem Motto &#8220;Aus den Augen, aus dem Sinn&#8221;? Und dann kommt zusätzlich irgendwann noch ein akustisches Warnsignal, ein Piepen, um Ihnen anzuzeigen, dass es jetzt aber wirklich höchste Eisenbahn ist. Nehmen Sie dann einen Hammer und zertrümmern die Elektronik, damit das störende Geräusch endlich aufhört? Wohl kaum, Sie fahren vermutlich schon beim ersten Anzeichen in die Werkstatt und lassen Ihren Wagen durchchecken, weil Sie wissen, dass die Konsequenzen wie z.B. ein Kolbenfresser sehr kostspielig werden können. Seltsam, dass wir bei den Warnsignalen des Körpers nicht immer ganz so auf der Hut sind und sie gerne mal ignorieren.</p>
<p><a href="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/orange-5.jpg"></a></p>
<p>Eine schöne Übung um die Sinne zu beleben kommt aus dem <strong>Genusstraining</strong>: Kaufen Sie sich eine Lieblingsfrucht, z.B. eine Orange. Bevor Sie sie verzehren, schauen Sie sich die Frucht an, die Farbe, die Struktur der Schale, riechen Sie daran. Dann schälen Sie die Orange und nehmen den Geruch wahr, der sich entfaltet. Essen Sie die Frucht und nehmen Sie den Geschmack genau wahr, genießen Sie die Orange mit allen Sinnen, als ob es das erste Mal wäre, dass Sie so eine außergewöhnliche und besondere Frucht essen würden.</p>
<p><a href="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/orange-51.jpg"><img class="size-full wp-image-829 alignnone" title="orange-5" src="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/orange-51.jpg" alt="orange-5" width="390" height="255" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>5. Perfektionismus ade</strong></p>
<p>Vielleicht kommen Ihnen diese Gedanken ja bekannt vor, die die Amerikaner Kahler und Capers als Innerer Antreiber bezeichnen: Sei immer perfekt! Mach immer schnell! Sei in jeder Lage stark! Mach es immer allen Recht! Streng dich immer an! Was kann man gegen diese strengen inneren Gebote ausrichten? Geben Sie sich die <strong>Erlaubnis auch mal fünf gerade sein zu lassen</strong>. Selbst Computer oder Roboter arbeiten nicht fehlerfrei oder perfekt. Es gehört zum Menschsein dazu, dass wir Fehler machen und nicht perfekt sind. Und mal ehrlich, wem fällt es schon auf, wer wird sich in einem Monat, einem Jahr oder zehn Jahren noch an eine vielleicht nicht ganz fehlerfrei vorgetragene Präsentation im Kollegium erinnern? Geben Sie alles bei den für Sie wirklich wichtigen Themen und beim Rest auch mal <strong>Mut zur Lücke und zur Imperfektion</strong>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>6. Üben Sie sich in Gelassenheit</strong></p>
<p>Getreu dem Mott „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” Akzeptieren Sie die Dinge, die Sie nicht ändern können wie z.B. einen Verkehrsstau und kanalisieren Sie ihre Energie lieber auf die Dinge, die in ihrer Macht liegen. Wir können den „schwierigen“ Chef nicht ändern aber den inneren Umgang damit sehr wohl. Es gibt verschiedene Methoden, die Sie darin unterstützen können, gelassener zu werden, z.B. <strong>Meditation</strong> oder<strong> <a href="http://www.thework.com/index.asp" target="_blank">The Work</a></strong>, eine Technik, um mit stressvollen Gedanken umzugehen.</p>
<p><a href="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/water-drops.jpg"><img class="size-full wp-image-836 alignnone" title="water-drops" src="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/water-drops.jpg" alt="water-drops" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>7. Sagen Sie Nein!</strong></p>
<p>Ein aufrichtiges NEIN zum anderen kann ein <strong>wahres JA zu sich selbst </strong>sein. Eine Klientin berichtete, dass sie neben ihrer Arbeit und ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter gerne von ihren Freundinnen als Telefonseelsorge konsultiert wurde. Es viel ihr schwer, ihren Freundinnen zu sagen, dass sie dafür am Ende des Tages keine Kapazitäten mehr frei hat. Man kann es nie allen Recht machen und auch nicht jeder muss einen lieben, daher grenzen Sie sich auch mal ab oder sagen Stopp, bis hier und nicht weiter.<strong> Nehmen Sie sich selbst ernst</strong>, ihre Gefühle und Bedürfnisse haben Priorität. Vielleicht hat man ihnen mal gepredigt, dass Sie nur liebenswert sind, wenn Sie etwas leisten. Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass je mehr wir leisten, desto mehr Anerkennung und Wertschätzung hätten wir verdient. Aber was nützen Sie der Welt, wenn Sie völlig erschöpft in der Ecke liegen oder nur noch zynisch und abgebrüht sind und keinerlei Empathie mehr verspüren können? Mit einem gesunden Egoismus dienen Sie ihren Mitmenschen auf lange Sicht viel mehr.</p>
<p><strong>Erkennen Sie Ihre Grenzen und nehmen Sie Hilfe an</strong></p>
<p>Wenn alle Ihre Versuche nicht gefruchtet sind, suchen Sie sich externe, professionelle Hilfe von einem Arzt, Coach oder Therapeuten. Je früher Sie Unterstützung annehmen, desto höher die Schadensbegrenzung. Es gibt Spezialisten für das Thema Burnout, im ambulanten wie stationären Setting.</p>
<p>Sie haben mal richtig für Ihre Arbeit gebrannt? Jetzt ist die Luft raus? Dann ist vielleicht dieser fortlaufende <a href="http://www.haus-der-stille.de/nachmonat.html?value=kalender&amp;sort=monat&amp;termin=144&amp;dat3=15&amp;dat2=03&amp;dat1=2010" target="_blank">Burnout-Workshop </a> interessant für Sie?</p>
<p>Ihr Coachinberlinblog-Team wünscht Ihnen<strong> viel Energie und Kraft</strong>,</p>
<p>herzlichst Ihre Dipl.-Psychologin Tanja Madsen</p>
<p><a href="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/078_31602_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1314" title="078_31602_Web" src="http://www.coachingberlinblog.com/wp-content/uploads/2010/02/078_31602_Web.jpg" alt="078_31602_Web" width="196" height="122" /></a></p>
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